{"id":1655,"date":"2013-10-04T20:46:21","date_gmt":"2013-10-04T18:46:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.campingfreunde-heilsbronn.de\/?p=1655"},"modified":"2024-04-22T11:36:31","modified_gmt":"2024-04-22T09:36:31","slug":"pfingstausfahrt-nach-potsdam-auf-den-campingplatz-sanssouci-gaisberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.campingfreunde-heilsbronn.de\/?p=1655","title":{"rendered":"Pfingstausfahrt nach Potsdam auf den Campingplatz Sanssouci Gaisberg"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><b>R\u00fcckblick &#8211; Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin \u2026<\/b><\/p>\n<p>Die Wohnwagen waren wieder bepackt und am 10. Mai 2008 ging&#8217;s f\u00fcr die meisten von uns fr\u00fchmorgens los zum Campingpark &#8222;Sanssouci&#8220; in Potsdam.<br \/>\nUnter gro\u00dfem Hallo und viel Gel\u00e4chter trudelten so nach und nach 15 Einheiten mit 32 Erwachsenen, 10 Kindern und nat\u00fcrlich 5 Hunden ein um sieben sonnenreiche, herrliche Tage miteinander zu verleben.<br \/>\nAm Samstag Nachmittag sollte unsere offizielle Begr\u00fc\u00dfung stattfinden, wurde dann aber erst einmal auf abends verschoben, damit unsere Club-Anh\u00e4nger Ihren Verein tatkr\u00e4ftig (leider nichts n\u00fctzend \ud83d\ude42 ) im Olympiastadion (ein imposantes, sehenswertes Bauwerk) in Berlin live und hautnah unterst\u00fctzen konnten. Abends wurde dann der Abstieg und der damit verbundene Frust erst mal ertr\u00e4nkt \u2026..<!--more--><\/p>\n<p>Der Sonntag begann mit einem Fr\u00fchschoppen und gestifteten F\u00e4ssern, pssst &#8211; Veltins war auch dabei \ud83d\ude42 und nat\u00fcrlich der hei\u00dfgeliebte, selbstgemachter Eierlik\u00f6r von unserer Ingeborg. Er schmeckt einfach zu lecker \u2026 Unsere Kids und Mittelkids verbrachten den Tag direkt am Strand und auf der <b>Badeinsel<\/b> (*grins* &#8211; es gibt bei uns Leute, die suchen eine Naturinsel mit Sand und B\u00e4umen und erkennen dann die neumodisch grell blaue Ponton-Insel nicht) und wir &#8222;Gruftis&#8220; verbrachten den Tag im Liegestuhl, lie\u00dfen unseren Gedanken freien Lauf und sprachen diese dann auch noch aus: unsere S. U. aus W. stellte fest\u00a0&#8222;Mein Schatten ist k\u00e4lter!&#8220;, bei S. R. aus Web. ist daf\u00fcr die &#8222;Au\u00dfentemperatur viel heller!&#8220; und E. N. aus W. geht nur mit offenem Oberteil zur &#8222;La pip&#8220; , denn dann geht&#8217;s viel schneller ! \u2026. usw. und sofort \u2026. Der Abend verlief in geselliger Runde und bei dieser Gelegenheit wurde unser &#8222;Verenchen&#8220; (psst, pssst, psssssttttt &#8211; wer es noch nicht wei\u00df, Verenchen ist die Freundin vom gro\u00dfen Andy, ihr wisst schon &#8211; die &#8222;Wenneman&#8217;s&#8220; ) in die Campergepflogenheiten eingef\u00fchrt, soweit das \u00fcberhaupt noch n\u00f6tig war. Unser Verenchen stellte hierbei fest,\u00a0dass unser K.-Wolfgang (hier muss ich mal den Namen nennen) eine <b>s\u00fc\u00dfe Stimme<\/b> (ich habe mich nicht verschrieben, nein nein!!! grins), ja ja man h\u00f6re &#8211; <b>eine s\u00fc\u00dfe Stimme<\/b> &#8211; hat. Sie versteht ihn zwar ganz selten aber sie h\u00f6rt ihm sooooo gerne zu. Also Leute, auf geht&#8217;s, wir sollten uns vielleicht auch mal auf die Stimme konzentrieren und nicht immer nur zuh\u00f6ren *grins*\u2026. Au\u00dferdem bekam Verenchen ein kostenloses Pfeifenseminar von Joggi spendiert, bei dem Verenchen dann nach einiger Zeit feststellte &#8222;F\u00fcr was zahl ich hier \u00fcberhaupt, wenn dieses Ding eh nicht brennt; wei\u00dfte was, ich rauch jetzt eine Ziggi !!!&#8220; Vielleicht sollte Joggi vor dem n\u00e4chsten Mal ein Motivationstraining absolvieren *grins* \u2026<\/p>\n<p>Am Montag starteten wir dann mit unseren Drahteseln rund um den Templiner See. Es war eine sch\u00f6ne leichte Tour, die uns \u00fcber einen durch Wald und Flur befestigten Radweg der Parkanlage &#8222;Sanccouci&#8220; nach Potsdam f\u00fchrte (unser H\u00e4uptling erkl\u00e4rte uns gleich einige Sehensw\u00fcrdigkeiten), von hier dann weiter nach Caputh und auf der gegen\u00fcberliegenden Seite des Sees nach 15km im &#8222;Forsthaus Templin&#8220; mit eigener Brauerei im Biergarten erst mal endete. Den R\u00fcckweg k\u00fcrzten wir &#8211; nicht gewollt aber aus Mitleid heraus etwas ab, denn auf einmal war da eine kleine Seilzugf\u00e4hre im Weg, die wir nicht leer und alleine \u00fcbersetzen lassen wollten *grins*, und wir uns deshalb opferten und mitfuhren\u00a0und somit schon fast unser heimisches Ufer erreicht hatten. Am Platz angekommen, halfen wir dann erst unseren &#8222;Hauptens&#8220; beim Wohnwagen-Umzug. Da bei uns ja alle tatkr\u00e4ftig mithelfen war dies auch ziemlich schnell vollbracht. Wir sa\u00dfen danach auch wieder in vergn\u00fcgter Runde auf unserem Dorfplatz und sahen zu wie unsere &#8222;Hauptens&#8220; ihre <b>&#8222;Flodders-Hochburg&#8220;<\/b> wieder in Ordnung brachten. Bekanntlich f\u00e4llt dazu ja jedem was ein, jeder hat einen anderen Ratschlag auf Lager und wir lie\u00dfen hiermit den Tag unter viel Gel\u00e4chter auch ausklingen.<\/p>\n<p>Am Dienstag war dann f\u00fcr die Einen die &#8222;Berliner Stadtrundfahrt&#8220; mit Besuch und F\u00fchrung der Gedenkst\u00e4tte &#8222;Hohensch\u00f6nhausen&#8220;, dem ehemaligen Stasigef\u00e4ngnis, angesagt und die Anderen st\u00fcrmten das &#8222;KaDeWe&#8220; und staunten nicht schlecht \u00fcber das Angebot des 4. Stockes :-). Am Sp\u00e4tnachmittag sa\u00dfen dann alle teils ersch\u00f6pft und manche auch sehr nachdenklich und ergriffen im Kreis und erholten sich bei unterdessen gut gek\u00fchltem Zapfbier. Unsere beiden Alt-Kids-<b>Geburtstagskinder<\/b>, Eva Sch., genannt &#8222;Geburtstagsstinkerle&#8220; und unsere Jacqueline E., genannt &#8222;Jacqui&#8220;, haben unseren Fassvorrat sehr aufgewertet und wir revangierten uns daf\u00fcr auch mit dem einen oder anderen stimmgewaltigen St\u00e4ndchen und f\u00fcr unsere S. U. aus W. hatten wir auch noch ein &#8222;Gute Nacht&#8220; Liedchen auf Lager, damit sie ruhig schlafen konnte.<\/p>\n<p>Am Mittwoch war dann die Entdeckung der &#8222;Berliner Unterwelt&#8220; angesagt. Hinab ging&#8217;s \u00fcber 1000m lange unterirdische G\u00e4nge, der U-Bahn-Bahnhof befand sich mittlerweile \u00fcber den K\u00f6pfen der Teilnehmenden, in den &#8222;Gesundbrunnen-Bunker&#8220;. Es war eine beklemmende Vorstellung, hier zu Leben &#8211; kein Tageslicht, nur Enge und oben kreisen die Bomber. Es gab eine unterirdische, reaktivierte Zivilschutzanlage aus der Zeit des Kalten Krieges zu sehen und es gab viel informatives zu h\u00f6ren \u00fcber L\u00fcftungsanlagen und Abwassersysteme, unterirdische Rohrpostanlagen und Frischwasseraufbereitung. Man h\u00f6rte etwas \u00fcber Geisterbahnh\u00f6fe, \u00fcber Westberliner U-Bahnen, die ohne Stopp Ostberlin unterquerten, sowie \u00fcber unterirdische Sicherungen gegen Fluchtversuche in den Westen. Es war ein sehr informativer Tag, der gerade auch von unseren &#8222;Mittel-Kids&#8220; interessiert aufgenommen wurde, machte aber auch sehr nachdenklich und\u00a0teilweise auch traurig. Der Abend verlief bei interessanten Gespr\u00e4chen \u00fcber das Gesehene wie auch Geh\u00f6rte bei kaltem, gestifteten Bier sehr schnell und irgendwann schl\u00fcpften wir wieder in unsere Kojen.<\/p>\n<p>Den Donnerstag verbrachten einige von uns auf einem Ausflugsdampfer. Treffpunkt war Potsdam an der &#8222;Langen Br\u00fccke&#8220; und von hier aus ging&#8217;s los zur gro\u00dfen Inselrundfahrt rund um Potsdam. Vorbei an Caputh und Werder auf dem Schwielowsee, durch den Sacrow-Paretzer-Kanal, am Schloss Cecilienhof vorbei und durch die Glienicker Br\u00fccke, zur\u00fcck nach Potsdam. Alle unsere Hobbykapit\u00e4ne waren dann auch \u00fcbers\u00e4ttigt mit historischen Fakten und Sehensw\u00fcrdigkeiten und vollauf zufrieden. Den Abend verbrachten wir wieder in geselliger Runde auf unserem Dorfplatz. Unser Oskar legte ein paar Gitarrensolos ein,\u00a0die wir nur allzu gerne singend begleiteten. Dabei erfuhren wir auch ganz nebenbei von Oskar`s Liebe zu seiner Gitarre: &#8222;Die Gitarre ist ein Instrument der Liebe, man umschlie\u00dft z\u00e4rtlich ihren Hals, dr\u00fcckt sie fest an die Brust und spielt vor ihrem Loch&#8220;. Jetzt ist uns alles klar!!! Wer spielt bei uns denn alles Gitarre ?? Unser Udo erkl\u00e4rte uns dabei den Unterschied zwischen &#8222;Kinderbelustigungswasser&#8220; (Berenzen Beerenschnaps) und anst\u00e4ndigem Alkohol (Klarer) und wir ihm deshalb nur &#8222;Gescheites&#8220; anbieten sollen, wovon man(n) auch was hat !!! Unsere E. aus W. schaut zu, wie unser Fass &#8222;schifft&#8220; und bemerkt mit stoischer Ruhe &#8222;bei dem ist der Druck zu gro\u00df, des sollert mer vielleicht abstellen&#8220;.<\/p>\n<p>Am Freitag war&#8217;s dann auch schon wieder soweit. Unser H\u00e4uptling lies uns p\u00fcnktlich um 10.01 h wieder zur Verabschiedung antreten. Es wurde nochmals kurz unsere Woche er\u00f6rtert, kleine Anekdoten erz\u00e4hlt und manch Einer von uns freute sich \u00fcber die verloren geglaubten Gl\u00e4ser, Gabeln und sonstiges, die bei dieser Gelegenheit wieder auftauchten und seine Besitzer wechselten. An diesem Abend wurde noch Restevertilgung aller Art vorgenommen. Es wurde gek\u00f6chelt, gegrillt und getrunken(nat\u00fcrlich nur antialkoholisch) was das Zeug hergab, um nicht alles wieder mit heim nehmen zu m\u00fcssen. Bei dieser Gelegenheit hat uns unser &#8222;Kitschn&#8220;-Martin mal so richtig verbl\u00fcfft. Zwischen unseren Wohnwagen hat ihn Eva&#8217;s Musik so inspiriert, dass er doch glatt einen &#8222;Kassatschok&#8220; aufs Parkett legte. Man soll&#8217;s nicht glauben, welch versteckte Talente hier immer wieder erwachen *Grins*.<\/p>\n<p>Am Samstag sowie Sonntag war dann wieder Aufbruch angesagt und wir reisten nach und nach alle wieder erholt und frisch aufgetankt gen Heimat \u2026.<\/p>\n<p>F\u00fcr die zahlreichen Fassspenden sowie die zahlreichen &#8222;Gaumenfreude-Geschenke&#8220; m\u00f6chte ich mich im Namen aller an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bedanken und wir hoffen weiterhin auf viele neue Wohnwagen, Autos, Vorzelte oder oder oder \u00a0\u00a0 &#8211; \u00a0\u00a0 ach, <b>Einstieghilfen<\/b> z\u00e4hlen nat\u00fcrlich auch dazu &#8211; d\u00fcrften so den Wert von einem, na, sagen wir mal halben K\u00e4stchen haben \u2026.Grins &#8211; ich meine ich h\u00e4tte jetzt erst 3 St\u00fcck stehen sehen oder t\u00e4usche ich mich da, waren es vielleicht gar schon vier ??!! \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0Tja, nun reicht es erst mal wieder &#8211; das n\u00e4chste Fest kommt bestimmt \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0Euer Schreibelinchen S. R. aus W.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>R\u00fcckblick &#8211; Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin \u2026 Die Wohnwagen waren wieder bepackt und am 10. Mai 2008 ging&#8217;s f\u00fcr die meisten von uns fr\u00fchmorgens los zum Campingpark &#8222;Sanssouci&#8220; in Potsdam. 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