{"id":1771,"date":"2013-10-04T22:23:48","date_gmt":"2013-10-04T20:23:48","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.campingfreunde-heilsbronn.de\/?p=1771"},"modified":"2024-04-22T11:39:43","modified_gmt":"2024-04-22T09:39:43","slug":"motorradfahrer-saisonauftakt-am-22-mai-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.campingfreunde-heilsbronn.de\/?p=1771","title":{"rendered":"Motorradfahrer-Saisonauftakt am 22. Mai 2011"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: helvetica,arial;\">Nachdem der urspr\u00fcngliche Termin wegen ung\u00fcnstiger Wettervorhersagen vom 15. Mai auf den 22. Mai verschoben wurde, trafen sich am Sonntag, den 22. Mai 2011 gegen 9.30 Uhr folgende Tour- Teilnehmer in Gottmannsdorf:<\/span><\/p>\n<p>Wolfgang und Waltraud K. auf der silbernen Yamaha 900 Diversion,<br \/>\nJeanette und Klaus L. auf ebensolchem Motorrad in Schwarz,<br \/>\nJ\u00fcrgen B. auf einer schwarzen BMW R 1100 GS,<br \/>\nPaul-Dominik K. auf seiner wei\u00dfen BMW F 800 R,<br \/>\nHans auf einer wei\u00dfen Triumph Speed Tripple,<br \/>\nMike T. auf einer schwarzen Yamaha XJ 6,<br \/>\nJ\u00fcrgen E. auf seiner blauen Yamaha FJ 1200<br \/>\nund noch ein Mitfahrer auf seiner roten Honda VFR.<!--more--><\/p>\n<p>Vom Motorrad-Stammtisch 2006 waren Harald und Inge K. auf der goldfarbenen Honda CBF 1000 dabei,<br \/>\ndie gleiche Maschine in Schwarz war mit Heidi und Manfred K. besetzt,<br \/>\nWerner und Sylvia B. waren mit ihrer Neuerworbenen BMW R 1200 GS in Silber gekommen,<br \/>\nRalf T., Vorstand des <a href=\"http:\/\/www.rumsc-buerglein.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RuMSC<\/a> auf seiner schwarzen 600er Suzuki,<br \/>\nMichael L. hatte sich an diesem Tag f\u00fcr seine silberne Suzuki Bandit 1200 entschieden,<br \/>\nInge und Rainer F. mit schwarzer Ducati Monster 695 und schwarzer BMW R 1150 R sowie silbernem Fotoapparat der Marke Canon, jedoch mit leerem Akku!<\/p>\n<p>Die Gastgeber und Tourenverantwortlichen f\u00fcr diesen Tag waren Martin und Renate E. auf ihrer silbernen BMW 1150 RS<br \/>\nund Jacqueline E. auf ihrer roten Suzuki Bandit 600.<\/p>\n<p>Nachdem Martin die Teilnehmer kurz begr\u00fc\u00dft hatte, wurde der Korso aufgestellt und Wolfgang K. fuhr die erste Etappe voraus. Wir waren kaum in Bonnhof angekommen, fiel das erste Motorrad auch schon aus. Die Batterie von Jacquelines Bandit war hoffnungslos zusammengebrochen. Sie hatte das Motorrad nach verzweifelten Startversuchen am Stra\u00dfenrand abgestellt und war entt\u00e4uscht zu mir auf die BMW gestiegen. In B\u00f6llingsdorf konnten wir uns wieder sammeln und f\u00fchrten unsere Tour \u00fcber Gro\u00dfhabersdorf Richtung Wilhermsdorf fort. Wolfgang war stets bem\u00fcht, durch zur\u00fcckhaltende Fahrweise unsere Gruppe zusammenzuhalten. Auf einem Firmengel\u00e4nde nahe Uehlfeld oder Vestenbergsgreuth machten wir unsere erste Rast. Hier fand ein weiteres Kennen lernen statt, waren wir doch bis dahin schon knapp eine Stunde zusammen Motorrad gefahren und hatte somit etwas gemeinsames. Ralf nahm aus Neugier auf Paul-Dominiks 800er BMW Platz und nutzte die Aufforderung auf eine Probefahrt ohne Helm sofort aus. Begeistert stellte er die Maschine wieder hin und suchte verzweifelt nach Ausfl\u00fcchten, warum ihm gerade eine BMW nicht in die Garage kommen w\u00fcrde, obwohl sie doch so eine handliche Maschine ist.<\/p>\n<p>Unser n\u00e4chster Halt war dann bei Pommersfelden auf einem geschotterten Parkplatz und aufgrund der fortgeschrittenen Tageszeit packten wir alle rasch unsere Klamotten weg und freuten uns auf das erwartete Mittagessen. Um diese Zeit liegt schon mancher Hondafahrer mit vollem Magen auf dem Sofa, erz\u00e4hlte man sich in der Gruppe. Unwissenheit, ob wir jetzt eine Burgf\u00fchrung bekommen oder ob wir nur essen gehen. Da weder das eine noch das andere zutreffend war, begehrten hungrige Tour- Teilnehmer auf und wollten essen gehen. Wolfgang erkannte, dass ich mein Garmin-Navigationsger\u00e4t dabei hatte und erkl\u00e4rte mir, dass ich fortan die Truppe leiten sollte. Wir einigten uns auf einen Biergarten, den Michael n\u00f6rdlich des Mains vorgeschlagen hatte und sich nahe dem Ort Lauter befinden sollte.<\/p>\n<p>Da die Gruppe vormittags schon verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig routiniert gefahren war, erlaubte ich mir im Hinblick auf die hungrigen M\u00e4gen einen etwas flotteren Fahrstil. Alsbald fuhren wir durch Viereth, wo ich zwar einen Biergarten erkannte, aber ein ausgemachtes Ziel anstrebte. Ab Lauter fuhr Michael voraus, in der Annahme, den vorgeschlagenen Biergarten sofort wieder zu finden. Wir durchfuhren ein ums andere Dorf auf kurvigen gut ausgebauten Stra\u00dfen, fanden aber nicht den gew\u00fcnschten Biergarten. Da Sylvia in der N\u00e4he aufgewachsen war, fuhr Werner unter ihrer Anleitung dann mit vorne weg und alsbald fielen wir in einen ansprechenden Biergarten ein. Dort fanden wir jedoch keinen Platz und es machte auch niemand Anstalten, einen solchen f\u00fcr uns herzurichten. Wir waren ja auch nur 23 Personen, die gerne zu Mittag essen wollten.<\/p>\n<p>So schwangen wir uns wieder auf unsere Motorr\u00e4der und Sylvia wies ihrem Werner mit seiner GS den Weg nach K\u00f6nigsberg in Bayern, wo wir wieder auf einen Gasthof trafen, der uns wegen geschlossener Gesellschaft auf den Biergarten um die Ecke verwies. Hier fanden wir ausreichend Parkplatz, ausreichend Sitzgelegenheit im Schutz der Schirme und nette Bedienungen, die zuvorkommend und flott Getr\u00e4nke und Essen brachten und gern weiter empfohlen werden. Durch die Sucherei nach einem Biergarten schlugen wir dem aufziehenden Gewitter ein Schnippchen und hatten es umfahren. Erst nach dem Essen setzte der Regen ein und bevor wir wieder abreisten, brachte uns jemand Geschirrt\u00fccher, um die Sitzb\u00e4nke trocken zu reiben. Dies \u00fcbernahm gleich Inge K. und wischte \u00fcber die Maschinen. Felgen und Lackteile wollte sie dann aber nicht mehr nachpolieren. Unser Speed Triple \u2013 Fahrer hatte einen Kaffeetermin und verlie\u00df die Gruppe nach dem Essen vorzeitig.<\/p>\n<p>Ich behielt die Aufgabe des Kolonnenanf\u00fchrers, weil wir fortan nur noch nach Navi fahren wollten. Von K\u00f6nigsberg nach Haus waren 124 km veranschlagt und wir fuhren Mainaufw\u00e4rts \u00fcber Zeil am Main nach Eltmann, wo wir dann einen Tankstopp einlegten, bevor wir in die Berge des Steigerwalds hochfuhren. Die Stra\u00dfen waren nach dem Regen wieder gr\u00f6\u00dftenteils abgetrocknet und die Fahrt ging flott voran. Obwohl wir noch mit 16 Maschinen unterwegs waren, waren manche erfahrene Motorradfahrer in unserer Gruppe \u00fcberrascht von der flotten Gangart der Gruppe. Wir erreichten bald Burgebrach und das n\u00e4chste Zwischenziel war Geiselwind. Es machte immer wieder Spa\u00df, in derart gro\u00dfer Gruppe an den staunenden Zaung\u00e4sten oder wartenden Autofahrern vorbeizufahren.<\/p>\n<p>Aus Geiselwind heraus beschreibe ich die Strecke wie folgt: ausgebaute, trockene und griffige Stra\u00dfe, die verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig steil bergauf f\u00fchrt und am Scheitelpunkt eine dralle Linkskurve in uneinsehbares Gel\u00e4nde vorgibt. In dieser Kurve erkannte ich, dass pl\u00f6tzlich der Vorstand des RuMSC in meinem R\u00fcckspiegel eine neue Position eingenommen hatte und Inge \u00fcberholt hatte. In dieser Zwangslage muss sich J\u00f6rg K. auch befunden haben. Beide konnten scheinbar nicht anders.<\/p>\n<p>Ich hatte schon mehrmals bemerkt, dass Ralf in Kurven unruhig auf seinem Danonebecher umherrutschte, als w\u00fcrde ihn der Hintern jucken. Ralf war offenbar der einzige, der einen Bienenschwarm unter der Goretexhose trug oder was war sonst die Ursache? Auf jeden Fall hatte er ein ungeschriebenes Gesetz der Gruppenfahrt gebrochen und \u00fcberholt.<\/p>\n<p>Auf dem weiteren Weg nach Neustadt \/ Aisch begann es wieder etwas zu regnen und die Stra\u00dfen waren unangenehm Nass. Kurz vor Diespeck war der Himmel in unserer Zielrichtung bedrohlich dunkel verf\u00e4rbt und ich entschied mich dazu, mit der Gruppe kurz unter einem gr\u00f6\u00dferen Dach Schutz vor dem Regen und dem Gewitter zu suchen. Bei dem Wolkenbruch, der anschlie\u00dfend auf die Erde fiel, h\u00e4tte Motorradfahren weder Spa\u00df noch Sinn gemacht.<\/p>\n<p>Nachdem der Regen dann wieder nachgelassen hat, fuhren wir \u00fcber Markt Erlbach und Neuhof\/Zenn ganz normal der Heimat entgegen. In Neuhof wurde ich von Ralf wieder eingeholt \u2013 in offiziellem Auftrag nat\u00fcrlich \u2013 in der Annahme, ich h\u00e4tte mich verfahren, w\u00e4hrend ich nur einen weiteren Regenguss auf dem Weg \u00fcber Oberfeldbrecht umfahren wollte.<\/p>\n<p>In Andorf wurde meine Bitte, doch ein paar Minuten zu warten wegen der zu erwartenden Regenwahrscheinlichkeit vor uns, ausgeschlagen. Meine Frau fuhr mit den anderen nun vorneweg und Weicheier reihten sich hinten ein. Also fuhr i c h hinterher. Das Regenwasser stand auf der Stra\u00dfe und der Schlamm sp\u00fclte \u00fcber den Asphalt. Meine sch\u00f6ne schwarze BMW, die ich am Tag zuvor noch sch\u00f6n gewaschen hatte, sah aus, als h\u00e4tte ich mich in der Kiesgrube ausgetobt.<\/p>\n<p>Manfred und Heidi K. hatten sich bei M\u00fcnchzell aus der Gruppe schon verabschiedet und der Rest fuhr bis Gottmannsdorf mit. W\u00e4hrend sich Renate und Martin bereits um den Grill und Salate k\u00fcmmerten, wurden abschlie\u00dfende Fotos gemacht und einige Tour-Teilnehmer fuhren vorzeitig nach Haus.<\/p>\n<p>Martin und Jacqueline hatten die Suzuki Bandit in Bonnhof \u00fcberbr\u00fcckt und wieder nach Gottmannsdorf zur\u00fcckgebracht. Jacqueline hatte zwar schon Geschmack an meiner BMW gefunden, sich aber dann doch gefreut, ihre eigene Maschine wieder zu haben.<\/p>\n<p>Manuela B. kam zum Grillen nach frisch bestandener F\u00fchrerscheinpr\u00fcfung mit ihrer schwarzen Suzuki 500 GSE und wurde von allen freudig begr\u00fc\u00dft.<\/p>\n<p>Es war noch ein recht lustiger Ausklang des Tages und es wurde viel Benzin geredet. Martin sprach noch ein paar Dankesworte und wir waren uns alle einig, dass trotz des Gewitterregens der Saisonauftakt eine gelungene Ausfahrt in einem netten Kreis von Motorradfahrern war und sp\u00e4testens im September als Ausklang gern wiederholt wird.<\/p>\n<p>Statistik: anfangs 17 Maschinen, 23 Personen und ca. 300 km<br \/>\nHerzlichen Dank an Renate, Jacqueline und Martin E. f\u00fcr die anschlie\u00dfende Grillfeier und die damit verbundene Gastfreundschaft.<\/p>\n<p>Verfasst von<\/p>\n<p>Rainer F.<br \/>\nauch im Namen des Motorradfahrer-Stammtisches 2006<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem der urspr\u00fcngliche Termin wegen ung\u00fcnstiger Wettervorhersagen vom 15. Mai auf den 22. Mai verschoben wurde, trafen sich am Sonntag, den 22. 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